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Im Wirtschaftswunder

Drei Gebäude, so inspirierend wie ihr Umfeld. Der ehemalige Stammsitz der Commerzbank an der Schöneberger Bülowstraße wird umfassend revitalisiert, geordnet und durch einen Neubau ergänzt.

OrtBerlin
AufgabeRevitalisierung und Modernisierung alter Bankliegenschaften und Neubau eines Bürogebäudes
BauherrPecan Development GmbH
EntwurfGewers Pudewill
LeistungObjektplanung LPH 1-4, Leitdetailplanung
Umfang46.800 qm
Fertigstellung2020
TeamProjektleitung Tilman Richter-von Senfft
Visualisierungbloomimages

Auf dem historisch gewachsenen Areal mit drei Gebäudeteilen aus unterschiedlichen Epochen sollen identitätsstiftende Merkmale erhalten bleiben und Neues wirkungsvoll integriert werden. Der Zentrale genannte siebengeschossige Neubau an der Straßenecke Bülowstraße/Steinmetzstraße steht mit seiner fortschrittlichen und dynamischen Architektursprache für das pulsierende, internationale Berlin des 21. Jahrhunderts.

Hinter der geschwungenen weißen Fassade aus Metall und Glas entstehen zeitgemäße Bürolandschaften für eine moderne Arbeitswelt. Die Fassaden der beiden anderen Gebäudeteile, das Forum an der Potsdamer Straße 125 und das Kontor an der Bülowstraße 78, bleiben weitgehend erhalten. Insgesamt wird es hier 27.000 Quadratmeter Büroflächen sowie 3.000 Quadratmeter Flächen für Einzelhandel und Gastronomie geben.

Ruhige Innenhöfe und Dachterrassen ergänzen das Ensemble und tragen zu einer Atmosphäre bei, in der man sich gerne aufhält. Die Spannung zwischen Alt und Neu passt perfekt zur Potsdamer Straße, deren inspirierende Ausstrahlung auch aus ihren Brüchen entsteht. In der früher eher rauen Gegend haben sich in den letzten Jahren viele Galerien für junge Kunst angesiedelt.

Diese spannende Entwicklung spiegelt sich auch im Wirtschaftswunder wieder. Während das ehemalige Bankgebäude früher geschlossenen wirkte, wie es den damaligen Gepflogenheiten entsprach, tritt es in Zukunft hell, offen und elegant auf und wird zu einem vitalen Bestandteil des Stadtquartiers.

„Eine tolle Herausforderung, die Foyers der 3 Gebäude zu gestalten. Es war uns dabei wichtig, den Charakter der jeweiligen Gebäude zu berücksichtigen, jedoch über die Materialwahl sowie die Detaillösungen des Innenausbaus eine Einheitlichkeit zu schaffen, welche die 3 Gebäude verbindet.“
Sabrina Pinkes