Femina, Berlin

Femina Palast Berlin ist die Transformation eines geschichtsträchtigen Berliner Baudenkmals in eine neue urbane Luxusdestination: ein 5-Sterne-Hotel mit kulturellem und öffentlichem Mehrwert.

OrtBerlin, Nürnberger Straße
AufgabeUmbau, Revitalisierung und Erweiterung eines Gebäudedenkmals zu einem 5-Sterne-Hotel
BauherrProjekt Acquisition 24 GmbH c/o Vivion Investments S.à r.l.
EntwurfGewers Pudewill
InnenarchitekturRockwell Group Europe, Madrid
LeistungObjektplanung Gebäude LPH 1 - 5
Umfang21.700 m²
FertigstellungEnde 2028
TeamProjektleitung Elena Flegler
VisualisierungGewers Pudewill

Errichtet im Stil der Neuen Sachlichkeit und mit einem visionären Tanz- und Ballsaal mit avantgardistischem Programm zu Beginn der 30er Jahre in Berlins eröffnet, soll das Gebäudeensemble nach vielen verschiedenen Nutzungszyklen wieder zu neuem gesellschaftlich relevantem Leben erweckt werden.

Das Projekt verbindet die behutsame Restaurierung der denkmalgeschützten Substanz mit einer zeitgemäßen architektonischen Neuinterpretation und einer Ergänzung durch einen Neubau.

Im Herzen der City West entsteht ein Ensemble aus 220 Hotelzimmern und Suiten, hochkarätigen Gastronomieflächen und vielseitigen Eventbereichen; opulent, expressiv und visionär.

Der historische Feminasaal wird als multifunktionaler Veranstaltungsraum neu belebt und wieder zu einem öffentlichen Anziehungspunkt der Stadt. Ergänzt wird das Konzept durch exklusive Spa- und Fitnessbereiche sowie eine großzügige Dachterrassenlandschaft mit Blick über Berlin.

Die architektonische Herausforderung liegt in der sensiblen Balance zwischen Erhalt und Transformation. Historische Treppenhäuser, prägende Fassadenelemente und charakteristische Raumsequenzen bleiben erhalten und werden in das neue Nutzungskonzept integriert.

Gleichzeitig entstehen neue barrierefreie Erschließungen, moderne technische Infrastrukturen und flexible Nutzungsszenarien. Hofseitig wird das stark und wenig liebevoll überformte Ensemble behutsam erweitert und neu zusammengefügt. Das Projekt versteht Denkmalschutz nicht als Einschränkung, sondern als gestalterische Chance. Durch gezielte Eingriffe wird die ursprüngliche Identität des Gebäudes sichtbar gemacht und in die Zukunft geführt.

Nachhaltige Strategien wie eine energetische Sanierung, die Nutzung vorhandener Wärmequellen aus der dauerhaften Grundwasserabsenkung in Verbindung mit vorhandener Fernwärme und Photovoltaik ergänzen den Umbauansatz. So entsteht ein Gebäude, das historische Substanz mit zeitgemäßen ökologischen Anforderungen verbindet.

Der Femina Palast wird damit zu einem Ort, an dem Geschichte, Gastlichkeit und urbanes Leben neu zusammenfinden. Ein Projekt, das Vergangenheit bewahrt und Zukunft gestaltet. Ein neues Kapitel für eines der prägendsten Bauwerke der Berliner City West.