Dem Entwurfsgedanken liegen die Typologie und Anordnung von Bootshäusern und die klare Herausarbeitung der Qualitäten des Standortes hinsichtlich seiner Wasserlage und der großzügigen natürlichen Umgebung zugrunde. Die Besonderheit der Lage soll für alle künftigen Nutzer permanent positiv spürbar sein, die natürliche Umgebung mitten in der Stadt soll inspirierend und motivierend für die sportlichen Aktivitäten sein.
Ausgangspunkt des Projektes ist der Ersatz des nicht mehr sanierungsfähigen historischen Vereinshauses durch einen modernen Neubau mit klarem Wasserbezug.
Der Neubau nimmt die gewachsenen Strukturen auf und verbindet sie zu einem neuen harmonischen Gesamtensemble mit klarer Funktionszuordnung.
Im Mittelpunkt des architektonischen Konzepts steht die enge Verbindung von Sport, Landschaft und Wasser. Großzügige transparente Fassaden öffnen die Innenräume zur Dahme und schaffen fließende Übergänge zwischen Gebäude und Freiraum. Lichtdurchflutete Sport- und Aufenthaltsbereiche stärken den Bezug zum Ort und machen die besondere Lage unmittelbar erlebbar. Die neue Offenheit wird auch von der Straße erlebbar und schafft eine klare Adressbildung des bisher versteckt wirkenden Gesamtensembles mit sich neu öffnenden Blickbeziehungen bis hin zur Wasserkante.
Ein zentrales Foyer sowie ein neu gefasster Innen- und Lichthof strukturieren das Ensemble, schaffen Orientierung und fördern die Kommunikation. Die zum Wasser ausgerichteten Gemeinschafts- und Sporträume bilden das Herzstück des Projekts und unterstützen das Leitbild einer generationsübergreifenden Bewegungs- und Begegnungskultur.
Ergänzt durch flexibel nutzbare Freianlagen entsteht ein nachhaltiger, identitätsstiftender Ort, der Sport, Gemeinschaft und Natur generationsübergreifend wie selbstverständlich miteinander verbindet.




