Hierfür nimmt die zukünftige Architektur die ehemalige Parzellenstruktur auf und lehnt sich an die frühere Bebauung an. Die Formensprache besteht überwiegend aus einer zeitgenössischen Interpretation der mittelalterlichen Spitzdächer. Erkenntnisse aus aktuellen Ausgrabungen, wie des Mercator Hauses, und bodendenkmalpflegerische Aspekte wurden selbstverständlich berücksichtigt. Im Zuge eines sensiblen und besonnenen Städtebaus setzt sich das neue Viertel aus sechs attraktiven Teilquartieren zusammen, die sich an den historischen Gegebenheiten orientieren.

Die Quartiere mit insgesamt mehr als 300 Wohnungen werden nach Osten hin mit ihren Nutzungen zunehmend ruhiger und privater. Zum Inneren der Quartiere lockert sich die an den Rändern geschlossene Bebauung auf. Zudem reduziert sich die Geschossanzahl von den größtenteils drei bis vier Geschossen außen auf überwiegend drei Geschosse im Innenbereich. Mit dem Mercatorviertel entsteht ein autofreier, begrünter und öffentlich zugänglicher Lebensraum mitten in der Großstadt.




