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Berlin

Der Entwurf sieht an diesem hochattraktiven und annähernd freistehenden Grundstück direkt neben der Mercedes-Benz Arena eine anspruchsvolle architektonische Lösung, einen städtebaulich Hochpunkt vor.

Der Entwurf arbeitet dabei das Thema des Hochfaltens der 24 Geschosse mittels der Decken und Fassaden aus und erzeugt so eine interessante stadträumliche Skulptur, die Sockel und Turmgeschosse gestalterisch gleichermaßen behandelt. Die Seiten des Turmbereichs orientieren sich an den Gebäudekanten der Umgebung und passen sich in das große Gefüge ein.

Beginnend mit dem Erdgeschoss falten sich die Geschosse in Decken und Außenwänden ohne Brüche oder Sprünge aufwärts und spielen in den Ebenen jeweils mit nur zwei verschiedenen Grundrisslösungen, die sich abwechseln. Eine selbsterklärende attraktive Turmfigur entsteht und erscheint vielfältig und abwechslungsreich ohne unruhig zu wirken. Die Faltungen alternieren dabei von West nach Ost. Die Fassaden nach Süden und Norden hin sind größtenteils verglast und bieten spektakuläre und sehr großzügige Ausblicke über Berlin - dies besonders ab dem 7.OG, dem ersten Turmgeschoss über der Nachbarbebauung.

Pro Ebene entstehen über die Baukörper jeweils zwei Terrassen, die gut nutzbar sind - eine nach Südosten und eine nach Westen.

Ort Berlin
Aufgabe Neubau eines Bürohochhauses
Bauherr SIGNA / Berlin, FH 91 Immobilien GmbH & Co. KG
Entwurf Gewers Pudewill
Umfang ca. 57.000 qm
Wettbewerb 1. Preis 2017